Geschichte

Die Bretagne kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bereits im Jahre 5000 v. Chr. begann. Schon damals waren hier Menschen sesshaft und haben von Ackerbau gelebt, während andere Regionen der Erde noch von Sammlern und Jägern besiedelt waren. Selbst heute kann man die damals entstandenen Megalithe – riesige, unbehauene Steinblöcke, die als Baumaterial für Grabanlagen dienten – bewundern.

Auch die Kelten profitierten von der Lage dieser Region und bezeichneten sie als “Land am Meer”. Die Römer hinterließen ebenfalls ihre Spuren, wie auch Karl der Große. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts tobte ein 20 jähriger Erbschaftskrieg in der Region.

Ritterkönig Frank I gliederte die Bretagne 1532 offiziell an das französische Herrschaftsgebiet an. Diese Okkupation verhalf vor allem der Küstenregion zu einem goldenen Zeitalter. Der Handel gedieh und es wurden viele prunkvolle Kirchen erbaut. Doch dieser Reichtum hielt nur bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, denn König Ludwig XIV brachte seinem Land erhebliche Schulden ein.

Auch die beiden Weltkriege brachten der Region viel Unglück. Präsident Charles de Gaulle leistete der Bretagne enormen Beistand, sorgte für eine kulturelle und sprachliche Förderung und verhalf der damals schwachen bretonischen Wirtschaft, wieder an die Spitze zu gelangen.
Heute lockt die Bretagne mit ihrer reizenden Lage unzählige Touristen in die berühmten harmonischen Dörfer.